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Petrochemie

Industrien

Petrochemie

Wasserkreisläufe unter Extrembedingungen stabil halten

Die petrochemische Industrie arbeitet unter besonders anspruchsvollen Betriebsbedingungen. Oft sind nicht nur einzelne Aggregate, sondern mehrere wärmeübergangssensible Apparate entlang des Prozesses im Einsatz. Hohe Temperaturen, große Volumenströme und kontinuierliche Prozesse stellen hohe Anforderungen an Anlagenverfügbarkeit, Betriebssicherheit und Effizienz. Gleichzeitig wächst der Druck, Energie- und Wasserverbrauch zu senken. Wasser ist ein zentraler Bestandteil petrochemischer Anlagen, vor allem in Prozess- und Kühlkreisläufen sowie in zentralen Versorgungssystemen. Fouling, Scaling und biologische Belastungen beeinträchtigen die Wärmeübertragung und erhöhen den Energieeinsatz. Unter Extrembedingungen wirken sich diese Effekte besonders schnell auf Leistung und Verfügbarkeit der Anlage aus. Mit unseren Lösungen lassen sich wasserführende Systeme auch bei hohen thermischen und hydraulischen Belastungen stabil und effizient betreiben. Die Auswirkungen von Fouling werden reduziert und die Leistungsfähigkeit von Anlagen langfristig erhalten. Welche Anwendungsfälle in der petrochemischen Industrie besonders relevant sind, zeigt sich in den spezifischen Anforderungen komplexer Prozess- und Versorgungsstrukturen.

Zu den Anwendungen

Effiziente industrielle Kälteerzeugung

Wassergekühlte Kältemaschinen (Chiller) und Wärmepumpen sind in vielen Gebäuden und industriellen Prozessen entscheidend für eine zuverlässige Kälteversorgung. Damit sie effizient arbeiten, muss der Wärmeübergang in Verdampfer und Kondensator dauerhaft stabil bleiben. Selbst in vermeintlich geschlossenen Kühlwasserkreisläufen kann Microfouling die Wärmeübertragung spürbar verschlechtern. Die Folge sind steigende Differenzdrücke, unnötige Effizienzverluste und ein höherer Energieeinsatz, um die geforderte Kälteleistung bereitzustellen.

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Wasserentnahme und Vorbehandlung

Meerwasserentsalzungsanlagen – ob an Land oder als schwimmende Lösung auf einer Barge/Schute – sind mit hohen Investitionskosten und komplexen technischen Anforderungen verbunden. Unabhängig davon, ob sie thermisch (MSF, MED, MEH) oder membrantechnisch (RO, Reverse Osmosis) arbeiten, entscheiden maximale Verfügbarkeit, eine lange Lebensdauer der Kernkomponenten sowie ein geringer Energie- und Chemikalienverbrauch über ihre Wirtschaftlichkeit.

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