Wassersysteme für Wasserstoffprozesse zuverlässig gestalten
Die Wasserstoffwirtschaft entwickelt sich weltweit dynamisch. Elektrolyseverfahren, neue Anlagenkonzepte und der industrielle Hochlauf stellen hohe Anforderungen an Prozessstabilität, Effizienz und Betriebssicherheit. Gleichzeitig müssen wasserbezogene Systeme skalierbar sein, sowohl in der Wasserzufuhr als auch auf der Abwasserseite. Reinstwassererzeugung, stabile Kreisläufe und die verantwortungsvolle Entsorgung aufkonzentrierter Abwässer bis hin zu Zero Liquid Discharge (ZLD) sind entscheidende Voraussetzungen für einen verlässlich funktionierenden Gesamtprozess. Gleichzeitig beeinflussen Wasserqualität und kontrollierte Wärmeübertragung die Machbarkeit und Effizienz der Elektrolyse. In der betrieblichen Praxis stehen auf der Wasserseite vor allem Fouling und Scaling im Mittelpunkt. Genau hier liegt das Kompetenzfeld von Taprogge. Unsere Lösungen unterstützen den zuverlässigen Betrieb wasserführender Systeme in der Wasserstofferzeugung. Sie tragen dazu bei, Kreisläufe kontrolliert zu betreiben und neue Technologien auch im laufenden Betrieb effizient zu nutzen. Welche Einsatzbereiche im Wasserstoffumfeld besonders relevant sind, ergibt sich aus den spezifischen Anforderungen von Elektrolyse-, Kühl- und Versorgungsprozessen.
Wasser für Wasserstoff: Rechnet sich das?
Rechenbeispiel
Allein rechnerisch werden rund 9 kg Reinstwasser benötigt, um 1 kg Wasserstoff zu erzeugen. Wasser ist damit neben elektrischer Energie ein zentraler Rohstoff der Wasserstofferzeugung. Daraus ergeben sich grundlegende Fragen:
- Welche Wasserquellen sollen oder dürfen genutzt werden?
- Welche Zusatzchemikalien sind für die Wasseraufbereitung erforderlich, und dürfen sie bei Offshore-Anwendungen ins Meer eingeleitet werden?
- Welche aufkonzentrierten Abwasserströme (Brine), entstehen bei der Onshore-Elektrolyse, und wer übernimmt deren Behandlung?
