Wenn Ablagerungen zum Problem werden
In thermischen Prozessen entscheidet die Sauberkeit der Wärmeübertragungsflächen über Effizienz, Energiebedarf und Anlagenverfügbarkeit. Genau hier setzen selbstreinigende Wärmetauscher an: Sie reduzieren Fouling, Scaling und Ablagerungen direkt im laufenden Betrieb, bevor Leistung verloren geht, Druckverluste steigen oder Reinigungsstillstände nötig werden. Das schafft stabile Wärmeübertragung, planbare Betriebsbedingungen und messbare Entlastung bei Wartung und Betriebskosten.
Die passende Ausführung
Je nach Prozessziel und Anlagenkonzept kommen unterschiedliche, selbstreinigende Wärmeübertrager zum Einsatz. Für Heiz-, Kühl- und Wärmerückgewinnungsaufgaben in Utility- und Prozessanwendungen eignet sich der Klaren-Wärmetauscher als vertikaler Rohrbündelwärmetauscher, insbesondere bei salzhaltigen, verunreinigten oder scalinganfälligen Medien. Wenn Verdampfung ein zentraler Verfahrensschritt ist, ergänzt der Klaren-Verdampfer die Technologie um eine selbstreinigende Ausführung für stabile Verdampfungsraten. Das gilt auch für MEE- oder MVR-Systeme sowie für Medien mit hoher Foulingneigung.
Wir unterstützen Betreiber, Planer und EPC-Partner ganzheitlich von der Auslegung bis zur Integration und entwickeln die passende Lösung für Ihre spezifischen Prozessbedingungen.
Selbstreinigende Wärmetauscher und Verdampfer
Unsere Produkte kombinieren bewährte Anlagenkonzepte mit einer integrierten Selbstreinigung. In den Rohren entsteht durch die Aufwärtsströmung des Prozessmediums eine kontrollierte Wirbelschicht aus Reinigungspartikeln. Diese bewegt sich kontinuierlich entlang der Rohrinnenwände und entfernt Beläge frühzeitig und schonend. Eine anwendungsfallspezifisch ausgelegte Verteilvorrichtung sorgt dabei für eine gleichmäßige Strömungs- und Partikelverteilung über alle Rohre für konstante Reinigungsleistung.
